Womanomics - weiblich und erfolgreich

Frauen sind in Führungspositionen immer noch stark unterrepräsentiert. Obwohl ihre Erwerbsquote mit der männlichen Bevölkerungsgruppe vergleichbar ist, arbeiten hierzulande nur 4% aller Frauen in Führungspositionen. Nur 9% der DAX-Vorstände und 23% der Aufsichtsräte sind weiblich. Der Name Thomas kommt häufiger darin vor als ein einziger Frauenname. Die Politik hat mit den Quoten-Gesetzen einen ersten Schritt zur Chancengleichheit unternommen, doch die Realität sieht anders aus:

Noch immer ist ein Großteil der Führungsfunktionen männlich besetzt, was auch die Kommunikations- und Arbeitspolitik mitbedingt. Neue Muster setzen sich erst langsam durch. Stereotype halten sich hartnäckig: Frauen wollen nur reden. Männer kommen auf den Punkt.

Reden Frauen anders im Business?

Die Wissenschaft belegt: Frauen kommunizieren tatsächlich anders über ihre Ziele und Wünsche als ihre männlichen Kollegen – und häufig auch: gar nicht. Sie verkaufen ihre Leistung unter Wert (= Downgrading) und hoffen, dass diese irgendwann anerkannt wird. Über Geld redet Frau auch weiterhin noch ungern. Diese Negativspirale endet nicht selten in Frustration und Rückzug.

Ich höre mich aber gern reden!

Ein professioneller Selbstauftritt ist die grundlegende Basis für eine gelingende berufliche Laufbahn in Wirtschaft und Wissenschaft. Viele (junge) Frauen schrecken allerdings vor der strategischen Beschäftigung mit Karriere und Macht zurück und finden nur schwer Zugang zu Sprache und Formaten der Selbstdarstellung, noch möchten sie in der Öffentlichkeit klar Position beziehen. Dabei ist es für Frauen, die eine Führungsposition anstreben, essentiell, die eigenen Fähigkeiten zu kennen und sich überzeugend zu präsentieren.

Weg mit der kompetenzmindernden Kommunikation!

Sogenannte Heckenausdrücke wie Ich würde, ich denke, vielleicht, eigentlich schwächen die Power einer Aussage erheblich ab. ,Ich mache die Präsentation’ hört sich anders an als ,Ich würde die Präsentation machen’ – nämlich selbstbewusster. In diesem Zusammenhang werden auch gern die Phänomene des Manterrupting, des Unterbrechens, und des Mansplaining, des Welt-Erklärens, angeführt. Gerade für ersteres gibt es empirische Beweise, dass Männer Frauen häufiger in professionellen Kontexten wie Meetings unterbrechen. Wer unterbrochen wird, sollte aber den Ball nicht freiwillig abgeben.

Daher zeigt Ihnen Dr. fem. Fatale auch das soziale adäquate Unterbrechen. Gespräche sind wie ein Ping-Pong-Spiel Spiel und je flüssiger der Ballaustausch geht, desto besser werden Sie. Minutenlage Monologe im Meeting haben noch niemandem geholfen. Diversität in Teams ist nicht nur aus ethischer Sicht gut für’s Business, denn sie bringt auch ökonomisch Vorteile:

  • Höhere Gewinne
  • Steigerung des Interesses und Verbesserung der Kundenzufriedenheit
  • Effizienteres Arbeiten
  • Entscheidungsfreude
  • Innovationen

Inhalte & Ziele dieser Keynote

Inhalte

  • Frauen in Führungspositionen
  • Gender Pay Gap
  • Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Kommunikation
  • Erfolgreiches Selbstmarketing
  • Diversität in Teams und ökonomische Vorurteile

Ziele

  • Basis für einen professionellen Selbstauftritt schaffen
  • Bewusstsein für Sprache als Format der Selbstdarstellung schaffen
  • Tipps für ein selbstbewusstes Auftreten
  • Kompetenz durch Sprache ausdrücken
  • Do’s and Dont’s im Business Kontext

Dauer: Max. 50 min. Ergänzt werden die Inhalte durch Quizfragen und Interaktion mit dem Publikum.

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Videoausschnitt aus dem Vortrag