Business-Retreat für junge Führungskräfte

Nicht nur das Zukunfts-Institut in Hamburg spricht vom Gender Shift: Frauen strömen inzwischen in klassische Männerdomänen und Führungspositionen, doch der Großteil der Unternehmen, Kommunen und Hochschulen sieht anders aus: Nur 13% der DAX-Vorstände und 30% der Aufsichtsräte sind weiblich. Männliches Kommunizieren und Symbolisieren prägt den Arbeitsalltag. Neue Muster setzen sich erst langsam durch. Stereotype halten sich hartnäckig.

Neue Rolle - neue Sprache

In Projektteams ergeben sich naturgemäß verschiedene Akteure und Rollen, woraus divergierende Sichtweisen auf Themen, spezifisches Vor- und Fachwissen sowie Sprachregelungen (z.B. Fachsprachen, Gendering) resultieren. Gerade für junge Führungskräfte ist das Aushalten dieser Komplexität häufig eine Herausforderung.

Alte Denkmuster beseitigen

Frauen sind Studien zufolge durch ihre sprachliche Kreativität und ihrem guten Steuerungspotential bei Unsicherheit bestens in der Lage, in der digitalen Arbeitswelt ihre Frau zu stehen. Doch sie tun sich weiterhin schwer, sich entsprechend zu zeigen. Oft ist dies gekoppelt mit alten Denkfallen („Ich will mich nicht wichtig machen.“, „Ich darf meine Interessen nicht voranstellen.“). Daher fordern sie weniger Gehaltsanpassungen ein und bewerben sich signifikant seltener auf Stellenausschreibungen, die klassisch männlich konnotierte Wörter enthalten (z.B. „ehrgeizig“, „analytisch“, „Führung“).

Führung klären

Ein Blick von außen sowie eine systematisierende Sprachpraxis helfen Ihnen weiter, um das eigene Führungsverständnis sowie den Umgang mit den Teammitgliedern auf eine wertschätzende Ebene zu heben und für psychologische Hygiene zu sorgen. Moderne Rollenkonzepte entfernen sich von einem Schwarz-Weiß-Denken, das immer mit Machtgefällen verbunden ist, hin zum flexiblen weiblich – männlichen Rolleninventar (das Zukunftsinstitut spricht hierbei etwa vom Gender Shift).

Methoden & Ziele dieses Workshops

Wenn gewünscht, kann eine anschließende Betreuung durch regelmäßige Prozessworkshops, Gruppen- oder Einzelcoachings gewährleistet werden.

DENKEN

  • Daten & Fakten zum Thema „weibliche Karriere“
  • Stereotype und Herausforderungen für Frauen
  • Mentale Selbstsabotage überwinden
  • Marke „w-weiblich”: persönliche sprachliche Positionierung

SPRECHEN

  • Kommunikation als permanentes Missverstehen
  • Kommunikation Frau-Mann
  • Weibliche Rhetorik
  • Übungen & Reflexion

NUTZEN

  • Erkennen von Geschlechterfallen in der Sprache
  • Stärkung der Selbstpositionierung durch Sprache
  • Erlernen von sprachlichen Rollen (männlich/weiblich) je nach Situation
  • Vorbereitung geeigneter Kandidatinnen auf die Führungskarriere
  • Training weiblicher/männlicher Rhetorik für eine kompetente Performance

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