Gender & Künstliche Intelligenz

Pro­fes­sio­nel­le Daten- und Text­ana­ly­sen von dr.fem.FATALE über­prü­fen Stel­len­an­zei­gen, Manage­ment­struk­tu­ren oder Gehalts­da­ten auf Gen­der Gaps — denn wir kön­nen Wör­ter, Bil­der und Zah­len. Durch die Leis­tun­gen unse­res Gen­der Con­trol­lings wird nie­mand mehr ausgeschlossen. 

Der com­pu­ter­ge­stütz­te Gen­der Con­trol­ler von dr.fem.FATALE über­prüft Ihre Stel­len­an­zei­ge, Kar­rie­re­sei­te oder Social-Media-Auf­trit­te auf eine gen­der­ge­rech­te Wort‑, Text- und Bild­welt, um nie­man­den mehr auszuschließen.

Diversität und Gendergerechtigkeit werden messbar 

Diver­si­tät in der Unter­neh­mens­kul­tur lässt sich anhand von 138 Maß­nah­men mes­sen, was Dr. Simo­ne Burel in ihrer Lea­ders­hip-Manage­ment-Matrix unter die Lupe nimmt. Frau­en, die sich in Füh­rungs­po­si­tio­nen hal­ten oder auf­stei­gen wol­len, müs­sen enor­men sys­te­mi­schen wie kul­tu­rel­len Hür­den ent­ge­gen­tre­ten, die es ihnen erschwe­ren, rasch vor­an­zu­schrei­ten. Män­ner trau­en sich nicht, ihr Poten­ti­al in ande­ren Berei­chen aus­zu­le­ben oder in Teil­zeit zu gehen. Das behin­dert Poten­tia­le von gan­zen Teams.

Gender Recruiting: Wer hochqualifizierte Frauen nicht ausschließen will, sollte sorgfältiger formulieren

Studien deuten darauf hin, dass wir Personen in Gesprächen, Texten oder im Internet auch heute immer noch geschlechtertypisch wahrnehmen.

Bestimm­te Adjek­ti­ve in Stel­len­an­zei­gen, wie ana­ly­tisch oder ehr­gei­zig, zie­hen eher Män­ner an und sor­gen dafür, dass sich gut geeig­ne­te weib­li­che Per­so­nen nicht bewer­ben, was unse­re Stu­die mit über 32.000 Stel­len­an­zei­gen zeig­te (Deut­sche Stel­len­aus­schrei­bun­gen unter­schei­den zwi­schen Mann und Frau: Wie geschlechts­spe­zi­fi­sche Spra­che die Ungleich­heit zwi­schen den Geschlech­tern ver­fes­tigt). Die­ser Gen­der Bias (geschlechts­spe­zi­fi­scher Ver­zer­rungs­ef­fekt), eine Form des Uncon­scious Bias, stellt das Recrui­t­ing vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Das Ver­hal­ten zeigt sich durch alle Bran­chen und betrifft auch jun­ge Genera­tio­nen von Frau­en. Hier geht es dar­um, alt­her­ge­brach­te Denk­mus­ter zu über­win­den, denn wir wis­sen: Gute Füh­rung kennt kein Ego, son­dern ehr­li­che und nicht per­fek­te Indi­vi­dua­li­tät: Wer mög­lichst vie­le Ziel­grup­pen anspre­chen möch­te, muss sich mit der unter­be­wuss­ten Wir­kung sprach­li­cher For­men auseinandersetzen.

Ändert sich das Wording, bewerben sich mehr Frauen.

Der KI-gestütz­te Gen­der Con­trol­ler von dr.fem.FATALE über­prüft Ihre Stel­len­an­zei­ge, Kar­rie­re­sei­te oder Social-Media-Auf­trit­te auf eine gen­der­ge­rech­te Wort- und Text­welt, um nie­man­den mehr aus­zu­schlie­ßen. Das Wor­d­ing von Stel­len­an­zei­gen kann bei­spiels­wei­se so ver­än­dert wer­den, dass sich bis zu 33% mehr Frau­en auf die­se Stel­le bewer­ben (vgl. Burel; Spit­zer; Tschürtz 2018). Mit dem Tool Psy­cho­lo­gi­cal AI Talent Intel­li­gence wird jeg­li­ches Sprach­ma­te­ri­al auf 30 psy­cho­lo­gi­sche Kri­te­ri­en getes­tet und kann von uns oder Ihnen im Aug­men­ted Wri­ter ange­passt wer­den. Künst­li­che Intel­li­genz hilft beim Auf­fin­den von unge­eig­ne­ten sprach­li­chen Aus­drü­cken und dem Trai­ning der Verantwortlichen. 

Gender Controlling: Gender & Diversity mittels KPIs messen

Beim Recrui­t­ing beginnt der sprach­li­che Kon­takt mit einer Orga­ni­sa­ti­on. Ganz­heit­li­ches Gen­der & Diver­si­ty Manage­ment muss sich aber auf allen Ebe­nen zei­gen. Es braucht daher empi­risch wir­kungs­vol­le Maß­nah­men für ein ganz­heit­li­ches Diver­si­ty Manage­ment, das aktiv in Orga­ni­sa­tio­nen zur Ände­rung des Sta­tus-Quos betrie­ben wer­den muss. Vier Hauptakteur*innen exis­tie­ren dafür, die mit unter­schied­li­chen Maß­nah­men ange­gan­gen wer­den kön­nen: Orga­ni­sa­tio­nen, Füh­rungs­kräf­te, Frau­en und Män­ner. Um den Erfolg der vor­ge­schla­ge­nen Ein­zel­maß­nah­men zu moni­to­ren, defi­niert dr.fem.FATALE exem­pla­ri­sche Kenn­zah­len (KPIs) aus Ihren Daten, um sie erfolg­reich für zukünf­ti­ge Arbeits­wel­ten zu machen. Mit­tels Work­shops, Leit­fä­den zur gen­der­ge­rech­ten Spra­che und daten­ge­stütz­ten Inter­ven­tio­nen hel­fen wir, Ihre Orga­ni­sa­ti­on chan­cen­ge­recht zu machen. Dies beinhal­tet auch das pro­fes­sio­nel­le und ziel­grup­pen­ge­rech­te Ver­fas­sen bzw. Über­ar­bei­ten von dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en Tex­ten (Fly­er, Web­site, Berich­te etc.) oder Busi­ness Intel­li­gence Reports zu gewünsch­ten The­men (Gen­der Pay Gap, Teil­zeit­quo­ten, Eltern­zeit­quo­ten, Füh­rungs­span­nen etc.)

Belieb­te Einzelleistungen:

  • Gen­der­ge­rech­te / diver­si­ty­ge­rech­te / fami­li­en­ge­rech­te Stellenanzeigen
  • Leit­fa­den gen­der­ge­rech­te Sprache
  • Gen­der-Pay-Gap-Ana­ly­se
  • Work­shops zur Sensibilisierung
  • White­pa­per mit Ihrer Daten­aus­wer­tung (z.B. Stel­len­an­zei­gen, Gen­der Pay Gap)

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