Workshops

Womanomics – clever verhandeln.

„Finanzen“ und „Führungskraft“ sind längst keine Begriffe mehr, mit denen man nur das männliche Geschlecht verbinden darf. Dennoch hindern alte Denkfallen Frauen weiterhin, sich – gerade wenn es um ihren monetären Wert gilt – zu zeigen. Sie betreiben schlechteres Selbstmarketing (sogenanntes „Downgrading“) und verdienen meist auch weniger als ihre männlichen Kollegen. Ein Grund: Sie verkaufen ihre Leistung unter Wert, hoffen, dass diese irgendwann anerkannt wird und sie die gewünschte Stelle bekommen. Im Schnitt schneiden sie in Gehaltsverhandlungen um 16% schlechter ab als Männer. Quantitativ gesehen, führen sie in ihrem Leben auch viel weniger Gehaltsverhandlungen.

Wer nicht auf diese Anerkennung warten will, sondern effektiv für sich und sein Können wirbt, wird dagegen nicht nur langfristig von einem guten Selbstmarketing profitieren.

Der Workshop bietet hierzu folgende Insights:

  • Womanomics: Frauen und Geld? Kommunikation von sensiblen Themen
  • Selbstmarketing: Den eigenen Marktwert bestimmen mit der Marke „w-weiblich“
  • Sprache denkt female: Weibliche Erfolge durch Sprache sichtbar machen
  • Strategie ist alles: Sprachplanung und Verhandlungsstrategien
  • Barrieren: Herausforderungen, Sexismen und Killerphrasen meistern
  • Alternativlos? Andere Vergütungsformen und Selbst-Pampering

Der Workshop besteht aus Inputphasen, angeleiteter Reflexions- und Spracharbeit sowie Rollenspielen. Material sowie Literaturhinweise werden online zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmerinnen werden sich bewusst, welchen Wert sie (und ihre Fähigkeiten) haben und dazu angeregt, dies direkt an sich und ihren Peers zu erproben.

Dauer: 1 Tag (10.00 – 17.00), max. 10 Teilnehmerinnen

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Business-Retreat für junge Führungskräfte. Female Leadership

In Projektteams ergeben sich naturgemäß verschiedene Akteure und Rollen, woraus divergierende Sichtweisen auf Themen, spezifisches Vor- und Fachwissen sowie Sprachregelungen (z.B. Fachsprachen, Gendering) resultieren. Gerade für junge Führungskräfte ist das Aushalten dieser Komplexität häufig eine Herausforderung. Ein Blick von außen sowie eine systematisierende Sprachpraxis helfen Ihnen weiter, um das eigene Führungsverständnis sowie den Umgang mit den Teammitgliedern auf eine wertschätzende Ebene zu heben und für psychologische Hygiene zu sorgen.
Der konkrete Ablauf des Workshops wird innerhalb der Vorbereitungsphase in Absprache mit den Teilnehmenden erarbeitet. Im Angebot enthalten sind:
  • Vorbereitung und Nachbereitung (Fotokoll)
  • Moderation und Workshopleitung
  • Materialbereitstellung für Teilnehmenden (digital)
  • Integration von Fachwissen und Methodik

Wenn gewünscht, kann eine anschließende Betreuung durch regelmäßige Prozessworkshops, Gruppen- oder Einzelcoachings gewährleistet werden.

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Teilnehmerkreis

  • Geschäftsführerinnen und Führungsverantwortliche
  • Personalmanagerinnen
  • Personalreferentinnen

Nutzen

  • Erkennen von Geschlechterfallen in der Sprache
  • Stärkung der Selbstpositionierung durch Sprache
  • Erlernen von sprachlichen Rollen (männlich/weiblich) je nach Situation
  • Vorbereitung geeigneter Kandidatinnen auf die Führungskarriere
  • Training weiblicher/männlicher Rhetorik für eine kompetente Performance

Denken

  • Daten & Fakten zum Thema „weibliche Karriere“: Warum sind Frauen in der Arbeitswelt nicht so sichtbar wie Männer? Wo tummeln sich die Geschlechter in den oberen Etagen?
  • Stereotype und Herausforderungen für Frauen: Welche gesellschaftlichen Vorurteile bestehen weiterhin für das weibliche und männliche Geschlecht?
  • Mentale Selbstsabotage: Welche Blockaden hindern Frauen, das Selbst zu werden, das sie sein möchten?
  • Die Marke „w-weiblich“: Ihre persönliche sprachliche Positionierung – sei es beruflich oder privat.

Sprechen

  • Kommunikation als permanentes Missverstehen: Wir reden eigentlich, um uns zu verständigen. Meist klappt das nicht – erfahren Sie warum und lernen Sie kleine Abhilfen.
  • Kommunikation Frau-Mann: Sind Männer wirklich vom Mars und Frauen von der Venus? Lässt sich das empirisch nachweisen in Form von kommunikativen Unterschieden (z.B. Unterbrechungen oder Weichmacher)?
  • Weibliche Rhetorik: Gibt es männliche und weibliche Wörter? Wo und wie setze ich geschlechtsspezifische Stile in der Kommunikation ein? Was will ich persönlich in meinem sprachlichen Auftritt erreichen?
  • Übungen & Reflexion: Was ich höre, vergesse ich; was ich sehe, behalte ich; was ich anwende, verstehe ich (frei nach Konfuzius)

Kontaktieren Sie Dr. fem. Fatale


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